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Das Bewerbungsfoto

Inhaltsverzeichnis
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Zu jeder Bewerbung gehört unbedingt ein gutes, ansprechendes Foto. In der Regel wirft der Bewerbungsempfänger nach dem Öffnen der Bewerbungsunterlagen zuerst einen Blick auf die Fotografie. Dieser erste Eindruck ist besonders wichtig. Wie wirkt die Bewerberin oder der Bewerber? Sympathisch und nett oder eher unsympathisch? Offen oder verschlossen? Interessiert oder desinteressiert?

Gelungene Fotos als Sympathieträger


Sie sollten sich bewusst sein, dass ein gelungenes Bewerbungsfoto ein wertvoller Sympathieträger sein kann. Der Weg zum Fotografen lohnt sich deshalb in jedem Fall. Denn ein professioneller Fotograf stellt Fotos in hoher Qualität her, die bezüglich Belichtung, Schärfe und Fotopapier keine Wünsche offen lassen.

Keine Automatenfotos oder Schnappschüsse


Von Aufnahmen aus dem Automaten raten wir Ihnen dringend ab. Fotopapier und Belichtung sind meist von geringer Qualität. Zudem werden die Fotos nur zufällig gut, denn der Moment des Blitzlichtes trifft die meisten Leute unvorbereitet.
Urlaubsbilder oder Schnappschüsse sind aus einem anderen Grund nicht optimal: Sie zeigen die Person in entspannter Atmosphäre und meist in einer nicht neutralen Umgebung. Für eine seriöse Bewerbung eignen sie sich in der Regel kaum.

Keine alten Fotos


Ältere Passfotos können zwar alle Kriterien der Qualität erfüllen, verfälschen jedoch aufgrund der mangelnden Aktualität die Bewerbungsunterlagen. Der Bewerbungsempfänger wird überrascht sein, wenn im Extremfall statt der jungen Frau eine ältere Dame beim Bewerbungsgespräch erscheint. Deshalb gilt: Das Bewerbungsfoto sollte möglichst aktuell sein. Legen Sie Ihrer Bewerbung nur Fotos bei, die aus dem Zeitraum der letzten zwei Jahre stammen.

Vorbereitung auf den Fototermin


Vor dem Fototermin sollten Sie sich Gedanken über Ihr Äusseres machen. Welche Kleidung eignet sich am besten für die jeweilige Stelle? Wie steht es um Ihre Frisur, um Ihr Brillenmodell und um den Bartwuchs? Wie viel Make-up verträgt die zukünftige Chefin oder der zukünftige Chef?
In der Regel sollten Sie alles vermeiden, was übertrieben oder ungepflegt wirkt. Absolut tabu sind Bartschatten und offene Hemdkragen bei Bewerbern und zu viel Schminke oder ein weit offenes Dekolleté bei Bewerberinnen. Die Kleidung sollte in etwa der Stelle entsprechen, für die Sie sich interessieren. Beispielsweise sollte für eine Bewerbung bei einer Bank oder bei der Versicherung die Krawatte nicht fehlen. Denn dort wird ein hoher Wert auf den Dresscode gelegt. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Ihre Farbwahl bei Kleidung oder Make-up eher dezent ausfällt. Vermeiden Sie übertrieben bunte Farben.

Beim Fotografen – zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite


Am Besten wirkt ein Foto, wenn Sie mit einem Lächeln direkt in die Kamera blicken. Der Blick an der Kamera vorbei hingegen signalisiert Desinteresse und Abwesenheit. Fotos mit übertriebener Mimik sind für Bewerbungen ungeeignet. Strahlen Sie Motivation, Interesse und gute Laune aus! Seien Sie einfach sich selbst. Für das Foto eignet sich am besten ein neutraler Hintergrund. In einigen Fällen kann aber ein besonderer Kontext das Porträt aufwerten und ihm eine spezielle Note geben. Es macht zum Beispiel Eindruck, wenn sich ein Gelehrter vor einer Bücherwand ablichten lässt.

Nutzen Sie die Fachkenntnis des Fotografen


Fotograf Teilen Sie dem Fotografen den Verwendungszweck der Fotos mit! Und eventuell auch, in welcher Branche Sie sich bewerben wollen. Er weiss in der Regel genau, welche Pose für ein Bewerbungsfoto geeignet ist. Besonders wertvoll ist es, dass ein Fotograf dank digitaler Technik mehrere Fotos erstellt, die Sie anschliessend am Computer betrachten können. Lassen Sie sich bei der Auswahl der Fotos Zeit. Denken Sie daran, dass Sie auch später Fotos nachbestellen können. Denn der Fotograf wird Ihre Fotos in der Regel in seiner Datenbank speichern. Vergessen Sie nicht, dass Sie für Onlinebewerbungen die Fotos in digitaler Form benötigen.

Farb- oder Schwarz-Weiss-Fotografie?


Grundsätzlich ist beides möglich. Schwarz-Weiss-Fotografien wirken seriös und elegant. Dabei können Sie bei der Farbwahl Ihrer Kleidung nichts falsch machen. Wenn Sie sich für Farbfotos entscheiden, sollten Sie jedoch ein besonderes Augenmerk auf dezente Farben bei Kleidung und Make-up legen.

Format


Das klassische Format für Porträtbilder ist 5.5 x 4.0 cm. Das Bewerbungsfoto darf aber auch ein wenig grösser sein. Vermeiden Sie jedoch auf jeden Fall irgendwelche Grossformate – ausser Sie bewerben sich als Fotomodell. (Dann gelten für Ihre Bewerbungsfotos natürlich ganz andere Regeln).

Tipps zur Fotografie auf einen Blick


Der Weg zu einem professionellen Fotografen lohnt sich! Teilen Sie dem Fotografen mit, dass Sie das Foto für eine Bewerbung brauchen.
Wählen Sie Ihre Kleidung in Einklang mit der Stelle, für die Sie sich bewerben. Achten Sie bei Farbfotos auf die Farbwahl bei Ihrer Kleidung. Dezente Farben wirken seriöser als auffällige und schrille Farbtöne.

Qualitätskriterien für ein gutes Bewerbungsfoto: